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Wie alles began...
Seit Jahren suchten wir für unser Brennholz einen geeigneten Lagerplatz. Das was wir wollten, bekamen wir nicht.
Und das was uns angeboten wurde, gefiel uns nicht.
Also blieb uns nichts anderes übrig, etwas in Laßbuch zu pachten.
Im Dezember 2003 wurde uns vom Bürgermeister der Gemeinde Extertal das Grundstück in Fütig, samt des Asylantenhaus angeboten.
Für uns beide stand fest, das die Lage genau das ist,was wir für unser Brennholz suchten. Aber so ein großes Haus !!!
Rainers ersten Überlegungen waren, im Untergeschoss Holz zu lagern und evtl. eine Bandsäge aufzustellen. Aber je öfter wir in das Haus gegangen sind, wurde uns klar, das wird nicht gehen.
Unsere Gedanken fuhren mit uns Achterbahn. –
Was sollen wir mit dem großen Haus nur machen? Wir wollten doch nur Holz lagern und verkaufen!
Wir kamen zu dem Entschluss, wir werden es verpachten oder vermieten. Aber egal wen wir ansprachen, wir wurden belächelt und es hieß immer, reißt das Haus ab! Es ist baufällig!
Das betonte auch der Gutachter von der Volksbank.
Da das Objekt uns mittlerweile ans Herz gewachsen ist, entschlossen wir uns, es erst einmal in der oberen Etage herzurichten für Wohnungen. Nachdem sich keiner bereit erklärte für wenig Pachte das untere Geschoss ganz zu übernehmen, fassten wir den Entschluss, es wird ein von uns betriebener Kiosk.
Aber wie schon gesagt, unsere Gedanken im Kopf sprangen hin und her – oder doch lieber ein Solarium oder ein Bistro? Wir waren uns einfach nicht schlüssig.
Den weder Rainer noch ich kommen aus so einer Branche.
(Unsere lieben Camper-Freunde verstehen es bis heute immer noch nicht)
In den Sommermonaten haben uns in der Umbauphase einige fremde Leute aus Almena und selbst die damaligen Besitzer des Hauses besucht.
(die uns auch einige Bilder von früher zur Verfügung gestellt haben)
Sie haben uns Geschichten über das Haus erzählt teilweise so gerührt, das wir uns gesagt haben hier muss wieder Leben rein!
Für diejenigen die es nicht wussten, in Fütig gab es eine Tankstelle und das Arbeitsamt war hier auch vertreten.
Dann ging alles ganz schnell und wir haben kurzfristig eine Theke gekauft ohne vorher zu überlegen, ob wir überhaupt eine Genehmigung brauchten oder bekommen.
Das fanden einige natürlich nicht besonders nett, aber wir DREIER`S sind eine große Familie und haben im Jahr viele Geburtstage – oder auch Taufen (Konfirmationen fangen auch an).
Wo sich die Räumlichkeiten natürlich anbieten würde. Also reichten wir unsere Genehmigungen für die Gastronomie bei den Behörden ein.
(uns glaubte natürlich keiner das wir das nicht geplant hatten)
Die Angst saß uns im Nacken, kommt überhaupt jemand fremdes zu uns? Aber nachdem uns so viele Einwohner, Bekannte und Verwandte bestärkt haben und zu unseren ersten Weihnachtsmarkt 2004 reichlich besucht haben, waren wir fest entschlossen unsere kleine Kneipe (3er`s Eck) auch für die Allgemeinheit zur Verfügung zustellen.
Da es aus Familieären Gründen nicht anders möglich ist,werden wir unseren Ausschank erst einmal vom Donnerstag – Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr tätigen.
Alle aus unseren Verwandten, Bekannten und Freundeskreis die unsseelisch, moralisch und auch körperlich unterstützt haben,möchten wir auf diesen Wege DANKE sagen!